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Fic!

Europameisterschaft - YAY! XD Das Fußballfieber ist ausgebrochen, nicht nur bei mir. ^^
Ich will keinen mit langen "Expertenanalysen" langweilen. Ich will nur sagen, dass ich bis jetzt eigentlich sehr zufrieden bin. Mit einigen Ergebnissen hatte ich so oder so ähnlich gerechnet, ein paar haben mich überrascht und über ein paar habe ich mich sehr sehr gefreut.

Die Schweizer tun mir sehr leid. :( Es ist einfach schade, dass sie als Gastgeber schon ausgeschieden sind. Und heute Abend (eigentlich muss es schon gestern heißen ;)) waren sie nicht schlecht. Ein, wie ich fand sehr spannendes Spiel, in dem sich beide Mannschaften den Weg nicht einfach gemacht haben. Sicher wäre ein Unentschieden verdient gewesen, aber die Türken hatten eben zuletzt das gewisse Quäntchen Glück. ^^

Jetzt will ich doch hoffen, dass unsere Jungs morgen genauso ein schönes, spannendes Spiel liefern wie sie es schon am Sonntag getan haben. :)

So und da mich das ganze Fußballfieber irgendwie anscheinend ein bisschen komisch im Kopf gemacht hat (ich weiß, das ist auch so schon Normalzustand :D), hab ich mich mal wieder an eine Geschichte gesetzt. Ich hoffe, dass es davon noch ein paar Fortsetzungen geben wird, denn ich habe noch eine Menge Ideen dazu. ;)

Aber zunächst mal bring ich euch das erste Stückchen. Und ich wüsste gern, wie ihr es gefunden habt. :)

Title: Einführung in die...
Author: mama24
Fandom: Football Slash - German National Team
Series: Hoffentlich der Start für eine neue Serie...
Rating: PG
Pairing: Timo Hildebrand/Philipp Lahm
Language: German
Warning(s): AU
Author's Notes: Für purequicksilver, weil du mich angestiftet hast. <333 (und jetzt auch noch den Beta-Job übernommen hast XD)
Disclaimer: Alles frei erfunden! Ich kenne (leider) keine der genannten Personen persönlich und leihe sie mir lediglich zu meinem privaten Amüsement aus...
Summary: In einer alternativen Welt sind Philipp und Timo nicht Fußballstars geworden, sondern Studenten wie du und ich. Philipp ist neu an der Uni und noch ziemlich unsicher. Aber es gibt ja Timo...



'Laaaaaaangweilig!' Gähnend setzt sich Timo wieder ein bisschen aufrechter hin und rutscht auf dem unbequemen Sitzplatz hin und her. Es ist Mitte April, und irgendein Depp hat beschlossen, dass es eine gute Idee ist im Vorlesungssaal die Klimaanlage anzustellen. Nur – die läuft auf Hochtouren und kühlt den Raum so weit runter, dass man das Gefühl hat, man säße im Eisschrank.
Leicht fröstelnd zieht Timo seine rote Sweatjacke ein bisschen fester um seine Schultern und nimmt dann den Bleistift in die Hand, um ein bisschen damit herum zu spielen und gedankenverloren seinen Blick über die Reihen vor ihm gleiten zu lassen. Wie immer hat Timo sich einen Platz auf halber Höhe am Rand ausgesucht. Er kann gerade noch so ein Gähnen unterdrücken.

Na ja, zugegeben, in der Nacht davor hatte er auch ein bisschen zu wenig Schlaf... aber das war das nette Rumgemache auch wirklich wert. Lars kann echt gut küssen, verdammt!

„Pass auf, gleich fängst du noch an zu sabbern im Schlaf!“, wird ihm auf einmal ins Ohr geraunt. Perplex wendet er den Kopf und schaut Miriam an, mit der er schon seit Studienanfang gut befreundet ist. Sie blickt ihn mit einem amüsierten Ausdruck auf dem Gesicht an und lacht dann leise. „Mann, wovon hast du denn schon wieder geträumt, Timo? War's gestern wieder so spät?“

Einen kurzen Moment ist Timo versucht, ihr die Zunge raus zu strecken, aber er hält sich im letzten Moment zurück und verdreht nur schmollend die Augen, was dazu führt, dass Miriam sich nun wirklich das Lachen verbeißen muss. Sie knufft Timo frech in die Seite und will ihm gerade noch etwas ins Ohr flüstern, als auf einmal klappernd ihr Kugelschreiber vom Tisch fällt und in den dunklen Tiefen der Sitzreihe vor ihnen verschwindet. Leicht genervt lehnt sich Miriam nach vorn, aber bevor sie auch nur einen Ton gesagt hat, hat sich der Typ vor ihr schon runter gebeugt und kramt unter seinem Sitz.

Interessiert beobachtet Timo, wie unter dem Jeansbund seines Kommilitonen der Rand einer blütenweißen Boxershorts zum Vorschein kommt. Überhaupt ist das ein sehr ansehnliches Hinterteil, findet Timo.

Das zugehörige Gesicht, das jetzt wieder zum Vorscheinen kommt, ziert ein schüchternes Lächeln. „Bitte“, sagt der kleine Kerl leise und freundlich und reicht Miriam ihren Stift.

Blaue Augen. Das erste, was Timo wahrnimmt, sind diese wahnsinnsblauen Augen. Dazu eine kleine Stupsnase, die rechts und links von einem Haufen Sommersprossen umrahmt wird. Und zwei Augenbrauen, die Theo Waigel alle Ehre machen würden. Die kurzen, hellbraunen Haare sind vorn ein bisschen nach oben gegelt, was das Gesicht des Kerls noch ein bisschen jünger, fast unschuldig wirken lässt. Aber was Timo am besten gefällt ist das freundliche kleine Lächeln, das seinen schmalen Mund ziert.

Und dann macht es endlich Klick. Dieses Gesicht hat er doch schon ein paar Mal gesehen. Die Aufnahmeprüfung letzten Monat. Timo war einer der Betreuer der Gruppe, in der der Kleine war. Und er war nicht schlecht. Scheu und zurückhaltend, aber ehrgeizig und mit einem eisernem Willen.

„Hi.“

Blinzelnd taucht Timo wieder im Hier und Jetzt auf und bemerkt mit einem Kribbeln im Bauch, dass diese sanften, blauen Augen jetzt auf ihm ruhen und ihn scheu mustern. Automatisch heben sich seine Mundwinkel zu einem ebenso zurückhaltenden Lächeln. „Hey. Philipp, richtig?“ Zufrieden grinst Timo, denn er hat sich tatsächlich noch an den Namen seines Gegenübers erinnert.

„Mmmh, richtig.“ Philipp nickt überrascht, aber offensichtlich erfreut, und runzelt dann die Stirn angestrengt. „Und du bist... Timo, oder?“

Timo muss fast lachen, als er Philipps zweifelnden, zur Entschuldigung bereiten Blick sieht. „Richtig“, erlöst er Philipp aus seinen Zweifeln und lächelt beruhigend, sodass sich Philipps Stirn wieder glättet.

„Wie geht’s? Schon einen neuen Fußballverein gefunden?“, fragt Timo und hofft, dass seine Stimme nicht so aufgeregt klingt, wie er sich komischer Weise gerade fühlt.

Und wieder fahren Philipps markante Augenbrauen überrascht in die Höhe, offensichtlich darüber, dass sich Timo an ihr kurzes Gespräch bei den Aufnahmeprüfungen erinnert. Dann aber schüttelt er etwas ratlos den Kopf. „Noch nicht. Hatte aber auch noch gar keine Zeit dazu.“

„Frag doch mal den Kapitän unserer Mannschaft“, mischt sich jetzt Miriam mit einem breiten Grinsen ein.

Sowohl Timo als auch Philipp schauen sie perplex an. „So was habt ihr?“, erwidert Philipp verwirrt. „Ehm, und wo find ich den?“ Er schaut fragend zwischen Miriam und Timo hin und her und seine Augen fangen auf einmal an, ganz erwartungsvoll zu strahlen.

„Du sitzt quasi vor ihm“, klärt Miriam Philipp breit grinsend und mit deutlich heraus zuhörendem Stolz in der Stimme auf und stößt Timo freundschaftlich den Ellenbogen in die Seite. „Jetzt sei doch nicht stumm wie ein Fisch, Timo. Habt ihr nicht noch ein Plätzchen?“ Mit einem fast schon erwartungsvollen Glitzern in den Augen wendet sie sich an Philipp: „Welche Position spielst du denn?“

Verblüfft flitzt Philipps Blick zwischen Miriam und Timo hin und her. „Ehm...“ Er kratzt sich verlegen im Nacken. „Also, zu Hause hab ich zuletzt in der Abwehr sowohl auf links als auch auf rechts außen gespielt, aber ich bin auch schon ein paar Mal im Mittelfeld eingesetzt worden.“

Ein bisschen überrumpelt fühlt sich Timo jetzt schon, und er kann sich auch nicht so ganz erklären, warum er auf einmal spürt, dass sein Gesicht immer wärmer wird. „Mmh...“, macht er nur zögerlich auf Philipps fragenden Blick hin.

Aber er muss anscheinend gar nichts sagen, denn Miriam quatscht munter weiter. „Super! So ein richtiges Multitalent, was? Na das wär doch mal was für euch, oder, Timo?“ Ihr fragender Blick ruht wieder auf dem Blonden. „Wo doch der Michi eh dauernd mit seinem Knie zu schaffen hat.“

„Joah, schon“, räumt Timo ein und lächelt Philipp kurz zu. „Wir..“ Er wird von einem vernehmlichen Räuspern unterbrochen und schaut auf, direkt in das Gesicht ihres Dozenten, der sie ein wenig missbilligend mustert. Sofort lächelt Timo entschuldigend und zieht den Kopf ein. Mit Christoph darf es sich Timo nicht vermasseln. Auch wenn der Job als HiWi nicht den Spitzenverdienst einbringt, Timo kann das Geld gut gebrauchen, denn seine Eltern sind ja nicht Krösus persönlich...

Er kennt Christoph schon seit Beginn seines Studiums. Sie sind etwa gleich alt, allerdings hat sich schnell herausgestellt, dass Timo nicht mit der Geschwindigkeit seines Freundes mithalten können wird. Christoph hat sein Studium in Rekordzeit abgewickelt und darf sich jetzt bereits Doktorand nennen. Timo wird dagegen noch drei, wenn nicht sogar vier Semester studieren müssen.

Er sitzt eigentlich überhaupt nur in der Erstivorlesung, weil er und Miriam seit dem letzten Semester eine der Tutorenstellen für die begleitenden Übungen übernommen haben und es Pflicht ist, sich ebenfalls in die Vorlesungen zu setzen.

„Besprechen wir nach der Vorlesung, okay?“, raunt Timo Philipp zu, lächelt noch einmal, setzt sich dann ordentlich hin und versucht ganz besonders interessiert auszusehen. Das gestaltet sich allerdings ein bisschen schwierig, denn das Grinsen, das ihm Philipp zugeworfen hat, bevor er sich brav wieder nach vorne gedreht hat, lässt Timos Gedanken ganz schön durcheinander geraten.

Die Minuten ziehen sich wie Kaugummi,auch wenn Christoph - Herr Metzelder für die meisten hier im Saal - den Stoff der Vorlesung so spannend wie möglich verpackt. Er marschiert in seiner schwarzen Jeans und dem blassrosafarbenen Hemd auf und ab und unterstreicht seine Aussagen durch weitschweifige Gesten. Der Stoff mag nicht der interessanteste sein, aber das gleicht Christoph durch kleine amüsante Anekdoten aus. Und trotzdem - nach einer gefühlten Ewigkeit entlässt er sie endlich aus seinen Fängen und im Hörsaal entsteht das übliche geschäftige Scharren und Schnattern. Gemeinsam mit Miriam reiht sich Timo in die chaotische Schlange auf der Treppe ein.

Kurz bevor er die Tür erreicht, landet eine flache Hand mit einem leisen Klaps auf seinem Hintern und Timo zuckt erschrocken ein bisschen. Aber es ist nur Miriam, die jetzt ganz dicht hinter ihm steht und ihm ins Ohr raunt: „Mach was draus, Großer.“ Sie haucht ihm einen Kuss auf die Wange. Sobald sie aus der Tür stolpern, schiebt sie sich an Timo vorbei und verschwindet mit einem letzten Winken und einem aufmunternden Zwinkern in der Menge.

Timo schüttelt amüsiert den Kopf und geht ein Stückchen weiter auf die Fensterbank im Gang zu, damit er nicht den ganzen Verkehr aufhält, als er auf Philipp wartet.

Der erscheint auch ziemlich schnell an der Tür und drängt sich vorsichtig zu Timo durch, als er ihn endlich entdeckt hat. „Na“, macht er schüchtern.

„Hey. Hast du jetzt noch 'ne Veranstaltung?“, fragt Timo freundlich, woraufhin Philipp nur stumm den Kopf schüttelt. Timo nickt leicht und reckt ein bisschen den Kopf, um besser über die Menschenmassen schauen zu können. „Dann lass uns doch mal ein Plätzchen suchen wo ein bisschen weniger los ist, hm?“ Er dreht sich um, geht los, greift hinter sich und umschließt ohne groß darüber nachzudenken Philipps Handgelenk, damit er ihn im Gedränge nicht wieder verliert.

Als sie aus dem Gebäude treten, lässt er Philipps Arm wieder los und bleibt einen Moment überlegend stehen. Das Wetter ist für April heute recht warm und sonnig. Timo dreht sich zu Philipp um und grinst. „Soll ich dir den Fußballplatz zeigen?“

„Sehr gern“, grinst Philipp fröhlich.

Zwanzig Minuten später sitzen sie auf den Rängen des kleinen Sportstadions, jeder eine Cola in der Hand. Der Platz liegt verlassen da, nur die Sprinkleranlage ist zu hören. Timo sitzt oft hier oben. Es ist ein wunderbar ruhiger Platz, wenn man mal einfach nachdenken will, oder niemanden sehen will.

„Und du bist also Kapitän eures Fußballteams“, stellt Philipp nach ein paar Minuten einträchtigem Schweigens leise fest.

„Mmmh“, macht Timo zustimmend und lehnt sich vor, sodass er seine Ellenbogen auf den Knien aufstützen kann und beobachtet die Wasserstrahlen, die in regelmäßigen Abständen den Rasen besprengen. „Bin ich seit etwa 'nem Jahr.“

„Und welche Position spielst du?“, will der Kleinere neben ihm neugierig wissen.

Timo grinst ein bisschen. „Ich steh eigentlich schon immer im Tor. Hab zwar als Feldspieler angefangen, aber bin dann ziemlich direkt ins Tor gewechselt und dabei... ist's auch irgendwie geblieben.“

Timo läuft ein Schauer über den Rücken, als er Philipps leises Kichern hört. Er blickt zur Seite und schaut Philipp fragend an.“Und du spielst also Abwehr, ja?“

Der zierliche Münchner nickt lächelnd. „Zu Hause hab ich gespielt, seit ich fünf war. Zuerst im Mittelfeld. Aber irgendwann hat mein Trainer mich aus Spaß mal hinten links spielen lassen und irgendwie... bin ich da hängen geblieben.“ Philipp zuckt entspannt die Schultern. „Ist mir auch ganz recht. Ich spiel gern in der Abwehr. Auf beiden Außenbahnen.“

Wow, denkt Timo innerlich grinsend. Wenn Philipp wirklich was drauf hat, dann kann er eine richtige Bereicherung für ihre Mannschaft sein. Aber jetzt ist Timo auch neugierig geworden. Er möchte gern mehr über Philipp wissen. Nachdem er einen Schluck aus seiner Colaflasche genommen hat, schaut er Philipp wieder an und fragt neugierig: „Und wo kommst du her?“

Philipp sitzt zurückgelehnt auf seinem Platz und piddelt gedankenverloren am Etikett seiner Flasche herum, den Blick in weite Ferne gerichtet. „Aus München“, beginnt er nach einem kleinen Moment leise zu erzählen. „Ich hab bis vor ein paar Wochen bei meinen Eltern in Gern gewohnt.“

Timo pfeift leise durch die Zähne. „Dann bist du ja ein ganzes Stück weit weg von daheim, was?“, fragt er mitfühlend. Denn Philipps Körpersprache drückt deutlich aus, dass er noch mit Heimweh zu kämpfen hat. „Und wie hat's dich hier her verschlagen?“

Auf Philipps Gesicht bildet sich ein Lächeln. „Das hier ist eine der besten Sporthochschulen Deutschlands. Wo bitte sonst soll ich Sportwissenschaften studieren?“

Auch wieder wahr, denkt Timo und lacht leise. „Mit welchem Schwerpunkt?“, will er dann neugierig wissen.

„Ich hab vor irgendwann 'nen Trainerschein zu machen. Am liebsten Fußball, oder 'ne andere Ballsportart“, erklärt der Kleinere nicht ohne Stolz in der Stimme. „Und du?“

„Sportjournalismus“, seufzt Timo auf. „Wenn ich irgendwann mal fertig werde, dann werd ich deine Spiele analysieren, ja?“ Er wirft Philipp einen Seitenblick zu und sie fangen gleichzeitig an zu lachen.

„Ehm... und wo kommst du her?“, fragt Philipp nach einem kurzen, verlegenen Schweigen.

„Aus Worms. Na ja, eigentlich aus einem kleinen Kaff bei Worms. Hofheim. Bin aber jetzt schon ein Weilchen in Köln“, erklärt Timo gelassen. „Wo wohnst du hier denn?“

„Im Carl Diem Weg. Wohnheim B. Ist ganz nett da“, erklärt Philipp, klingt aber nur halb so begeistert, wie er offensichtlich beabsichtigt.

Ein breites Grinsen überzieht Timos Gesicht. „Und wo genau da? Welcher Stock?“

„Dritter, wieso?“, fragt Philipp verwirrt und schaut Timo wieder an.

„Weil ich da auch wohne. Im zweiten Stock“, erklärt Timo kichernd. Zufälle gibt’s...

„Echt?“ Philipp richtet sich erfreut wieder auf und grinst Timo an. „Das ist ja...“ Plötzlich räuspert er sich verlegen und schlägt die Augen nieder. „Das ist ja witzig“, erklärt er schüchtern.

Philipps Reaktion löst ein ganz komisches Gefühl in Timos Bauch aus. Der Kleine weckt irgendwie den Beschützerinstinkt in ihm. Auf einmal hat er das dringende Bedürfnis, dem kleinen Münchener eine Freude zu machen.

„Wir haben dienstags und donnerstags abends Training. Passt das in deinen Stundenplan rein?“, fragt er freundlich. Philipps Kopf fährt wieder nach oben und der Münchner schaut Timo mit einer Mischung aus Verwirrung, Überraschung und ein bisschen Hoffnung an. „Wie? Du willst... du willst, dass ich für euch spiele?“, fragt er leise und vorsichtig.

„Klar“, erwidert Timo prompt. „Warum denn nicht?“

Philipp lacht leise. „Weil du mich gar nicht kennst? Weil du gar nicht weißt, ob ich überhaupt gut bin?“, stellt er dann ebenso trocken fest.

Timo winkt mit einer wegwerfenden Handbewegung ab. „Ach was. Wir fahren jetzt heim und wenn du willst, kochen wir bei mir was. Dabei kannst du mir ja alles von dir erzählen.“ Timo steht auf und lächelt auf Philipp hinunter. „Und wie du spielst, zeigst du einfach auf dem Platz, okay?“ Auffordernd hält er Philipp die Hand hin.

Der kleine Bayer blinzelt erst ein bisschen verblüfft, aber dann breitet sich ein befreites Lächeln auf seinem Gesicht aus und er lässt sich nach oben ziehen. „Okay. Und... danke Timo“, murmelt Philipp leise und geht neben Timo her zum Ausgang.

„Kein Ding, Kleiner“, grinst Timo Philipp an. „Ich hoff nur, du hast nichts gegen Nudeln mit Timo-Spezial einzuwenden.“

Philipp kichert ein bisschen und schüttelt den Kopf. „Überhaupt nicht. Ich steh auf Nudeln.“

Comments

godlimanuhe
Nov. 3rd, 2011 04:52 am (UTC)
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